In den vergangenen Jahren hat in Norwegen still und leise eine kulinarische Revolution stattgefunden. Diese ging mit einem merkbaren Anstieg an regionalen und biologisch angebauten Erzeugnissen einher. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den ansteigenden Wohlstand und die Bereitschaft, mehr Geld für hochwertige Produkte auszugeben. Ebenfalls dazu beigetragen hat ein neuer Stolz auf norwegische Esstraditionen und Zutaten.

Was die norwegische Küche ausmacht, sind die einzigartigen landwirtschaftlichen Traditionen: Schafe und Ziegen, die auf entlegenen Wiesen an der Küste oder in den Bergen grasen. Ein kaltes Klima und reine, unverschmutzte Luft als ideale Voraussetzungen, um Obst, Beeren und Gemüse – ohne übermäßigen Einsatz von Pestiziden – anzubauen.

Schafe in Norwegen
Photo by Frantisek Duris on Unsplash

Bescheidene Höfe und kleine landwirtschaftliche Betriebe, die Milch, Käse und Rindfleisch herstellen, in einer gesunden Umgebung, frei von Krankheiten und überwacht von strengen Tierschutzgesetzen. Und natürlich die ausgedehnte Küstenregion mit ihrer reichen Fischfang-Tradition.

Norwegen kulinarisch entdecken

Die Besucherzahlen steigen seit Jahren kontinuierlich. Und mehr als zwei Drittel der für eine Studie von Innovation Norway befragten Deutschen erwarten von einem Urlaub in Norwegen auch kulinarische Erlebnisse. Mit den Delikatessen, die Fjorde, Fjelle, Meer und Acker bieten, wollen die Norweger nun noch mehr Deutsche in ihr Land locken. «Norwegische Produkte gehören zur Weltspitze, norwegisches Essen soll den Deutschen einen weiteren Grund geben, Norwegen zu besuchen», sagt Inger Solberg, bei Innovation Norway für Nachhaltigkeit verantwortlich.

Spezialitäten aus Norwegen
Photo by visitnorway.de

Die kulinarische und traditionelle Vielfalt kann auf einem der zahlreichen regionalen Spezialitäten-Festivals erlebt werden, wie Gladmat in Stavanger, Smak in Tromsø und das Trøndersk matfestival in Trondheim.

Zugleich haben norwegische Köche sich auf der ganzen Welt einen guten Ruf – nicht zuletzt dank mehrerer Siege und Podiumsplätze im internationalen Kochwettbewerb, Bocuse d‘Or. 2016 erhielt Maaemo als erstes norwegisches Restaurant drei von drei möglichen Sternen im Guide Michelin.

Unser Gastro-Tipp in Stavanger

SABI OMAKASE

Wenn Sie etwas ganz besonderes erleben möchten, bietet Ihnen Sabi Sushi Omakase an.

Nur 100 Meter vom Zentrum entfernt, im Osten der Stadt, haben «Oyakata» Suhsimeister Roger Asakil Joya und seine Mitarbeiter ihr exklusives Restaurant. Es ist wohl das bekannteste in ganz Norwegen.

Das Restaurant bietet Platz für neun Gäste. Sie sitzen an der Bar und können den Sushimeister persönlich bei seiner Arbeit beobachten. Ihnen werden die besten Zutaten präsentiert, die sie nur bekommen können. Das Sushi wird Ihnen serviert, so wie Sie es vorher in Norwegen noch nicht erlebt haben.

Es muss 2 Wochen im Voraus reserviert werden!

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